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Deutsche Aufsteiger Index mit Anpassung

Viermal pro Jahr, in den Quartalsmonaten März, Juni, September und Dezember, tritt der Arbeitskreis Aktienindizes der Deutschen Börse zusammen und überprüft die Zusammensetzung von DAX, MDAX, SDAX und TecDAX. Auf Basis der Kriterien Marktkapitalisierung und Börsenumsatz entscheidet sich, wer in einen der Indizes aufsteigen, wer dort verbleiben darf und wer absteigen muss.  

Eine Indexzugehörigkeit kann neben dem Image-Gewinn auch messbare ökonomische Vorteile für ein Unternehmen und seine Aktionäre bringen: Da Indizes die Benchmarks für Fonds und ETFs sind, werden die enthaltenen Aktiengesellschaften oft wesentlich intensiver analysiert und nachgefragt, zudem kann die Bekanntheit die Eigen- und Fremdkapitalaufnahme deutlich vereinfachen – in der Konsequenz steigen die Kurse möglicher Aufsteiger oftmals bereits im Vorfeld. Die HypoVereinsbank hat in Kooperation mit der unabhängigen Indexberechnungsstelle ICF AG ein Indexzertifikat lanciert, das diese Investmentstory systematisch investierbar macht.

Vier Indizes mit jeweils drei Aufstiegskandidaten   

Der Deutsche Aufsteiger Index (ISIN: DE000A2X1TK2) umfasst insgesamt 12 Aktiengesellschaften – jeweils die drei wahrscheinlichsten Aspiranten für DAX, MDAX, SDAX und TecDAX. Die Auswahl erfolgt für jeden Index zunächst anhand einer Rangliste der 15 möglichen Kandidaten nach Marktkapitalisierung, die in einem zweiten Schritt nach Börsenumsatz sortiert werden.

Aktuell sind die Commerzbank, Deutsche Wohnen, Aroundtown, Schaeffler, CTS Eventim, TLG Immobilien, PNE Wind, Zeal Network, Varta, Eckert & Ziegler und Adva Optical Networking im Index enthalten, die Anpassungen und Gleichgewichtungen erfolgen jeweils vierteljährlich.

Der Deutsche Aufsteiger Index ist als Net-Return-Index konzipiert; Nettodividenden der Komponenten werden also reinvestiert und kommen somit den Anlegern zugute. Das Indexzertifikat auf den Deutsche Aufsteiger Index ist unter der ISIN DE000HX8SH70 zu Kernhandelszeiten mit einer Geld-Brief-Spanne von 0,3 Prozent investierbar, die Managementgebühr beträgt 0,5 Prozent p.a.

Albatros Management-Fazit: Das Open End Indexzertifikat auf den Deutsche Aufsteiger Index eignet sich für alle Aktienanleger, die diversifiziert und automatisiert und mit einem mittel- bis langfristigem Anlagehorizont auf die Kursfantasie von Indexaufsteigern im deutschen Anlageuniversum setzen möchten.

McDonald’s – Seitwärtsstrategien mit Biss

Unter den Dividenden-Aristokraten – also den Unternehmen, die seit mindestens 25 Jahren jährlich konstante oder steigenden Dividenden zahlen – befinden sich viele Lebensmittelaktien, unter anderem auch McDonald’s (ISIN: US5801351017). Die Aktie glänzt zudem mit einer sehr kontinuierlichen Kursentwicklung, moderaten Schwächephasen und konnte sich in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppeln. Aktuell handelt die Aktie mit etwa 210 US-Dollar knapp 5 Prozent unter dem Allzeithoch von knapp 222 US-Dollar (9.8.19) – wer sich defensiver positionieren will als mit einem Direktinvestment in die Aktie, setzt auf ein Zertifikat mit passender Restlaufzeit und Rendite-/Risikoprofil.

Aktienkurs im März über 210 US-Dollar / über 200 US-Dollar

Anleger, die per Mitte März (20.3.20) mit unveränderten Kursen rechnen, wählen ein Discount-Zertifikat mit Cap auf Höhe der aktuellen Notierung und verzichten auf einen größeren Sicherheitspuffer. Das Produkt der HypoVereinsbank mit der ISIN DE000HX9N538 bietet beim Preis von 179,81 Euro und einem Cap von 210 US-Dollar auf Basis der aktuellen Wechselkurse eine Maximalrendite von 11,6 Prozent p.a. und einen Sicherheitspuffer von 4,5 Prozent.

Eine etwas konservativere Strategie mit 7,5 Prozent Sicherheitspuffer erzielt noch eine Rendite von 7,6 Prozent p.a. (Discount-Zertifikat von Morgan Stanley, Cap 200 US-Dollar, ISIN DE000MC2MTV8).

Aktienkurs bis Juni immer über 175 US-Dollar   

Wer mit deutlicheren Schwankungen rechnet und daher einen größeren Sicherheitspuffer bevorzugt, wählt ein Bonus-Zertifikat mit Cap, wie etwa das Produkt der Commerzbank mit der ISIN DE000CU3VRE7: Anleger erhalten bei Fälligkeit am 26.6.20 den Bonusbetrag (und Höchstbetrag) von 222,50 US-Dollar pro Zertifikat, sofern der Aktienkurs während des gesamten Beobachtungszeitraums bis zum 19.6.20 niemals auf oder unter der Barriere von 175 US-Dollar notiert. Der Sicherheitspuffer beträgt somit 16,6 Prozent; die Rendite beläuft sich bei einem Kaufpreis von 186,74 Euro und konstanten Wechselkursen auf 10,3 Prozent p.a. Andernfalls, bei verletzter Barriere, erhalten Anleger einen Abrechnungsbetrag in Höhe des Aktienschlusskurses in Euro.

Albatros Management-Fazit: Bei einem soliden Basisinvestment mit eher niedriger Volatilität wie McDonald’s sollten unter Renditeaspekten keine Caps und Barrieren gewählt werden, die allzu weit im bzw. aus dem Geld liegen. Da die vorgestellten Produkte nicht mit einer Wechselkurssicherung ausgestattet sind, muss das Risiko der Euro-Aufwertung in die Investitionsentscheidung einbezogen werden.

Dieser Beitrag stellt keinerlei Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von McDonald’s -Aktien oder von Anlageprodukten auf McDonald’s-Aktien dar. Für die Richtigkeit der Daten wird keine Haftung übernommen.

Infineon, Covestro und AXA mit 2,25 bis 2,55 Prozent Zinsen

Bei den von der LBBW in regelmäßigen Abständen emittierten Duo Rendite-Express-Anleihen handelt es sich um eine Kombination aus einer festverzinslichen, kurz laufenden Anleihe und einer Express Anleihe mit sinkenden Tilgungsschwellen.

Die neuen Duo Rendite-Express-Anleihen mit Laufzeiten von maximal vier Jahren und einem Monat auf die AXA- (ISIN: DE000LB1ZE46), die Covestro- (ISIN: DE000LB1ZE53) und die Infineon-Aktie (ISIN: DE000LB1ZE61) sind mit Sicherheitspuffern von 25 bis 35 Prozent und Zinskupons in Höhe von 2,25 Prozent (Infineon) und 2,55 Prozent (Covestro) ausgestattet und können noch bis 29.10.19 gezeichnet werden. Am Beispiel der Anleihe auf die AXA-Aktie soll die Funktionsweise dieses Anleihetyps veranschaulicht werden.

50% Rückzahlung nach einem Jahr

Der am 29.10.19 an der Euro Next in Paris festgestellte Schlusskurs der AXA-Aktie wird als Startwert für die Duo Rendite-Express-Anleihe fixiert. Bei 75 Prozent des Startwertes wird die Barriere liegen. Unabhängig von der Kursentwicklung der Aktie erhalten Anleger am 27.11.20 einen Zinsertrag von 2,45 Prozent gutgeschrieben. Darüber hinaus findet bereits zu diesem Termin die Rückzahlung der Hälfte des Kapitaleinsatzes statt. Notiert die Aktie am ersten Bewertungstag (20.11.20) auf oder oberhalb des Rückzahlungslevels, der an diesem Tag mit dem Startwert identisch sein wird, dann erhalten Anleger bereits nach einem Jahr den vollständigen Kapitaleinsatz zurück.

Wird die Anleihe nicht nach dem ersten Bewertungstag vollständig getilgt, dann wird der verbleibende Kapitaleinsatz von 500 Euro einem Investment in eine AXA-Express-Anleihe mit sinkenden Rückzahlungsschwellen entsprechen. Nach dem zweiten bzw. dritten Bewertungstag (19.11.21 und 18.11.22) wird die Anleihe bereits dann vorzeitig zurückbezahlt, wenn der Aktienkurs an den jeweiligen Bewertungstagen auf oder oberhalb der auf 95 bzw. 90 Prozent der Startwerte reduzierten Rückzahlungslevels notiert.

Läuft die Anleihe mangels vorzeitiger Rückzahlung bis zum letzten Bewertungstag (17.11.23), dann erhalten Anleger die 500 Euro gutgeschrieben, wenn die Aktie dann auf oder oberhalb der Barriere von 75 Prozent notiert. Bei einem Aktienkurs unterhalb von 70 Prozent wird die Anleihe mittels der Lieferung einer am 29.10.19 errechneten Anzahl von AXA-Aktien getilgt.

Albatros Management-Fazit: Duo Rendite-Express-Anleihen sprechen Anleger an, die in der anhaltenden Tiefzinsphase mit möglichst geringem Risiko zufrieden stellende Renditen erzielen wollen. Wegen der bereits nach der ersten Beobachtungsperiode stattfindenden Rückzahlung der Hälfte des Kapitaleinsatzes halbiert sich für Anleger nicht nur der in absoluten Zahlen ausgedrückte Zinsertrag, sondern auch das Verlustrisiko eines direkten Aktieninvestments.

EuroStoxx50-TwinWin mit bullishen und bearishen Chancen

Mit TwinWin-Zertifikaten können Anleger sowohl bei steigenden als auch bei fallenden Notierungen des Basiswertes positive Rendite erzielen. Mit dem aktuell zur Zeichnung angebotenen BNP-TwinWin-Zertifikat auf den EuroStoxx50-Index (ISIN: EU0009658145) können Anleger von den Kursbewegungen des europäischen Blue Chip-Index profitieren.

Cap bei 127,50% und 50% Sicherheitspuffer

Der am 30.10.19 festgestellte Schlusskurs des EuroStoxx50-Index wird als Startwert für das TwinWin-Zertifikat fixiert. Bei 50 Prozent des Startwertes wird die Barriere liegen, die während des gesamten Beobachtungszeitraumes (30.10.19 bis 30.12.25) aktiviert sein wird.

Notiert der EuroStoxx50-Index am finalen Bewertungstag des Zertifikates (30.12.25) im Vergleich zum Startwert im Plus, dann partizipieren Anleger bis zum Cap von 127,50 Prozent an der Indexsteigerung. Befindet sich der Index am Laufzeitende des Zertifikates beispielsweise mit 125 Prozent im Plus, dann wird die Rückzahlung des Zertifikates mit 125 Prozent des Nennwertes erfolgen.

Auch bei einem Kursrückgang des Index wird das Zertifikat einen Gewinn abwerfen, sofern der Index die Barriere von 50 Prozent niemals berührt oder unterschreitet. Notiert der EuroStoxx50-Index während des gesamten Beobachtungszeitraumes und somit auch am finalen Bewertungstag oberhalb der Barriere, dann wird die negative Wertentwicklung in einen Gewinn umgewandelt. Liegt der Index am Ende beispielsweise mit 45 Prozent im Minus, dann wird das Zertifikat mit 145 Prozent des Nennwertes zurückbezahlt.

Berührt oder unterschreitet der Indexstand im Verlauf des Beobachtungszeitraumes die Barriere, dann wird das Zertifikat in ein Index-Zertifikat mit Cap bei 127,50 Prozent umgewandelt, das am Ende mit der tatsächlichen prozentuellen Indexentwicklung (maximal mit 127,50 Prozent) im Verhältnis zum Startwert zurückgezahlt wird. Befindet sich der Index nach der Barriereberührung am Laufzeitende des Zertifikates beispielsweise mit 55 Prozent im Minus, dann errechnet sich ein Rückzahlungsbetrag von 45 Prozent des Nennwertes.

Das BNP-TwinWin-Zertifikat, fällig am 6.1.25, ISIN: DE000PZ9RBY4, kann noch bis 30.10.19 mit 1.025 Euro je Nennwert von 1.000 Euro gezeichnet werden.

Albatros Management-Fazit: Das BNP-TwinWin-Zertifikat auf den EuroStoxx50-Index ermöglicht Anlegern bis zum Cap von 127,50 Prozent und bei einem Kursrückgang von bis zu 50 Prozent positive Renditen, sofern der EuroStoxx50-Index die Barriere während des gesamten Beobachtungszeitraumes niemals berührt oder unterschreitet.

Wirecard-Discounter mit 10%-Chance und 40% Schutz

Nachdem die Wirecard-Aktie (ISIN: DE0007472060) nach den massiven Kurssprüngen zwischen dem Herbst 2018 und dem Frühjahr 2019 in eine Seitwärtsbewegung innerhalb der Bandbreite von 140 bis 160 Euro eingetreten war, hätte man glauben können, dass die Aktie die ärgsten Kursschwankungen nun hinter sich hätte. Doch dann kam der 15.10.19! Nach dem in der FTD veröffentlichten Beitrag über angebliche Ungereimtheiten des Unternehmens in der Buchhaltung stürzte der Aktienkurs auf bis zu 107,80 Euro um 23 Prozent im Vergleich zum Vortagesschlusskurs ab. Danach erholte sich die Aktie wieder, beschloss den Handelstag aber immer noch mit einem satten Minus von 13 Prozent.

Das Wirecard-Management wies die Anschuldigungen kategorisch zurück und die Mehrheit der Experten bekräftige die Kaufempfehlung für die Aktie.

Die Anlage-Idee:Ein Investment in die Wirecard-Aktie könnte auch auf dem aktuell stark reduzierten Kursniveau noch mit erheblichen Risiken verbunden sein. Mit ausgewählten Discount-Zertifikaten können Anleger in den nächsten 14 Monaten auch dann zu stattlichen Renditen gelangen, wenn die Aktie Mitte Dezember 2020 nicht auf dem tiefen Niveau notiert, auf dem sie sich vor zwei Jahren befunden hatte.

Die Funktionsweise:Wenn die Wirecard-Aktie am Bewertungstag des Zertifikates auf oder oberhalb des Caps, der den höchsten Auszahlungsbetrag des Zertifikates definiert, notiert, dann wird das Discount-Zertifikat mit seinem Höchstbetrag von 80 Euro zurückbezahlt.

Die Eckdaten:Beim Goldman Sachs-Discount-Zertifikat (ISIN: DE000GA13A56) auf die Wirecard-Aktie befindet sich der Cap bei 80 Euro. Bewertungstag ist der 17.12.20, am 22.12.20 wird das Zertifikat zurückbezahlt. Beim Wirecard-Aktienkurs von 120 Euro konnten Anleger das Zertifikat mit 72,34 Euro kaufen. Das Zertifikat ist somit 40 Prozent billiger (deshalb Discount-Zertifikat), als die Aktie zu bekommen.

Die Chancen:Da Anleger das Zertifikat derzeit mit 72,34 Euro kaufen können, ermöglicht es in den nächsten 14 Monaten einen Bruttoertrag von 10,59 Prozent (=8,90 Prozent pro Jahr), wenn der Aktienkurs am Bewertungstag nicht mit 33,33 Prozent im Vergleich zu seinem aktuellen Wert im Minus notiert. Bei Discount-Zertifikaten ist im Unterschied zu Bonus-Zertifikaten ausschließlich der am Bewertungstag relevante Schlusskurs für das Veranlagungsergebnis von Bedeutung.

Die Risiken:Notiert die Wirecard-Aktie am Bewertungstag unterhalb des Caps von 80 Euro, dann wird das Zertifikat mit dem am Bewertungstag festgestellten Schlusskurs der Aktie zurückbezahlt. Notiert die Aktie dann unterhalb des Kaufpreises des Zertifikates, also unterhalb von 72,34 Euro, dann wird das Investment – vor Spesen – einen Verlust abwerfen.

Dieser Beitrag stellt keinerlei Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wirecard-Aktien oder von Anlageprodukten auf Wirecard-Aktien dar. Für die Richtigkeit der Daten wird keine Haftung übernommen.

Wohl bekomm’s! Multi Memory Express auf Top-Brauereien

Der Brauereiprimus AB InBev (BE0974293251) und die Nummer Zwei der Branche, Heineken (NL0000009165), bleiben auf Wachstumskurs – trotz sinkender Biernachfrage in China und Craft-Beer-Trends. Grundsätzlich gelten Lebensmittel- und Getränkeaktien als langfristig stabile, weniger zyklische Anlagen, die in Krisenzeiten für Solidität im Depot sorgen können. Wer sich mittels eines Memory-Express-Zertifikats (ISIN: AT0000A2ANM4) engagiert, kann bereits in seitwärts tendierenden und sogar leicht sinkenden Märkten ein attraktives Kupon-Einkommen erzielen.

5,65 Prozent Memory-Kupon – maximale Laufzeit 5 Jahre

Die Aktienschlusskurse vom 30.10.19 werden als Startkurse definiert, die Memory-Barrieren für beide Aktien bei jeweils 65 Prozent der Startkurse festgelegt. Handeln beide Aktien am ersten der jährlichen Bewertungstage (26.10.20) auf oder oberhalb ihrer Startkurse, dann wird das Zertifikat vorzeitig fällig und inklusive des Express-Kupons von 5,65 Prozent p.a. zurückgezahlt. Liegt mindestens einer der Aktienkurse dagegen unter dem Startkurs, aber noch auf oder oberhalb der Barriere, erfolgt nur die Kuponzahlung und die Laufzeit verlängert sich zumindest bis zum nächsten Bewertungstag (25.10.21). Bei zumindest einem Aktienkurs unter der Barriere fällt die Kuponzahlung zunächst aus; sie wird aber nachgeholt, wenn beide Aktien an einem späteren Bewertungstag wieder über ihren Barrieren schließen.

Kommt es zu keiner vorzeitigen Rückzahlung, sind am finalen Bewertungstag (24.10.24) nur noch die Barrieren von Relevanz: Solange die Aktienschlusskurse diese nicht unterschreiten, erfolgt die Rückzahlung des Zertifikats zu 1.000 Euro zuzüglich des aktuellen und sämtlicher eventuell ausgefallener Express-Kupons. Schließt mindestens eine Aktie unterhalb ihrer Barriere, erhalten Anleger keine Rückzahlung, sondern die Lieferung der Aktie mit der schlechteren Wertentwicklung. Deren Anzahl berechnet sich als Quotient aus Nennwert und Startkurs. Kapitalverluste entstehen also immer dann, wenn die gelieferten Aktien später zu einem Kurs unterhalb des Startkurses verkauft werden. Anleger zeichnen das Multi-Memory-Express-Zertifikat noch bis zum noch bis zum 31.10.19; bei einer Stückelung von 1.000 Euro Nominalwert liegt die Mindestzeichnung bei 3.000 Euro.

Albatros Management-Fazit: Insbesondere einkommensorientierte Anleger, die auf die Top-Player der eher defensiven Brauereibranche setzen möchten und dabei zusätzlich eine defensive Strategie in Betracht ziehen, können sich mit dem Multi-Memory-Express die Chance auf attraktive Kupons bereits bei einer Seitwärtsbewegung sichern.

Hannover Rück: profitable Seitwärtsstrategien

Die Hannover Rück (DE0008402215) gehört – durch die Branchenzugehörigkeit als Personen- und Sachschadensrückversicherer und gemessen an der historischen Volatilität – zu den defensiveren Titeln des deutschen Anlageuniversums. Aktuell notiert die Aktie bei 156,50 Euro auf Allzeithoch; wer anstelle eines Direktinvestments lieber mit Sicherheitspuffer investieren möchte, kann das passende Zertifikat nach individuellem Anlagehorizont wählen.

Laufzeit Dezember – seitwärts  

Das Discount-Zertifikat mit der ISIN DE000CU3AAT5 der Commerzbank bietet bei einem Preis von 148,13 Euro einen Sicherheitspuffer von 5 Prozent. Aus dem Höchstbetrag (Cap) von 150 Euro ergibt sich eine Renditechance von 1,87 Euro oder 6 Prozent p.a. – sollte die Aktie am Bewertungstag 20.12.19 wider Erwarten unter diesem Cap schließen, erhalten Anleger die Lieferung einer Aktie.

Laufzeit März – seitwärts

Wer aufgrund der höheren absoluten Rendite eine etwas längere Laufzeit vorzieht, könnte zum Discounter der BNP Paribas mit der ISIN DE000PX3R3X8 greifen: Das Zertifikat gewinnt 3,81 Euro (= 5,8 Prozent p.a.) hinzu, sofern der Aktienkurs am 20.3.20 mindestens auf Höhe des Caps bei 150 Euro schließt.

Laufzeit Juni – seitwärts, mit Barriere, ohne Aufgeld (!)

Das Bonus-Zertifikat mit Cap der Commerzbank (ISIN DE000CU6UJ08) ist mit einem Bonus-Level und Cap von 165 Euro ausgestattet. Sofern die Barriere bei 132 Euro (Puffer 15 Prozent) bis zum Bewertungstag (19.6.2020) niemals berührt oder unterschritten wird, erhalten Anleger den Bonusbetrag. Beim Kaufpreis von 156,05 Euro liegt der maximale Gewinn bei 8,95 Euro, was einer Rendite 8,3 Prozent p.a. entspricht. Wird die Barriere dagegen verletzt, erhalten Anleger die Lieferung einer Aktie – sie verlieren aber keinerlei Aufgeld.

Albatros Management-Fazit: Diese Discount- und Bonus-Zertifikate sprechen eher defensiv orientierte Aktienanleger an, die auf dem aktuellen Kursniveau der Hannover Rück ein Direktinvestment scheuen und sich für die Etablierung eines zwei- bis achtmonatigen Seitwärtstrends positionieren möchten.

Dieser Beitrag stellt keinerlei Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Hannover Rück-Aktien oder von Anlageprodukten auf Hannover Rück-Aktien dar. Für die Richtigkeit der Daten wird keine Haftung übernommen.

Wirecard-Zertifikat mit 5,25%-Chance und 60% Sicherheitspuffer

Nach den zwischen dem Herbst 2018 bis Frühjahr 2019 andauernden massiven Kurskapriolen trat die Wirecard-Aktie (ISIN: DE0007472060) seit Mai 2019 in eine Seitwärtsbewegung innerhalb einer Bandbreite von 140 bis 160 Euro ein. Nachdem der Zahlungsabwickler im Rahmen eines Kapitalmarkttages in New York die Vision 2025 präsentierte, im Zuge derer bis zum Jahr 2025 von einem stark ansteigenden Transaktionsvolumen und von einem Anstieg des Konzernumsatzes auf 12 Milliarden Euro ausgegangen wird, bekräftige die Mehrheit der Experten ihre Kaufempfehlung für die Aktie. Mit einem Kursziel von 230 Euro schätzen die Analysten von Warburg Research und Goldman Sachs die zukünftige Kursentwicklung der Wirecard-Aktie am optimistischsten ein.

Wer derzeit ein Investment in die Wirecard-Aktie als interessant einschätzt und gleichzeitig das zweifellos vorhandene Kursrisiko des direkten Aktienkaufes reduzieren möchte, könnte den Kauf eines Deep Express-Zertifikates in Erwägung ziehen. Das aktuell zur Zeichnung angebotene Zertifikat der LBBW ermöglicht bei einem bis zu 60-prozentigen Kursrückgang der Wirecard-Aktie positive Rendite. 

60% Sicherheitspuffer, sinkende Rückzahlungsschwellen

Der Schlusskurs der Wirecard-Aktie vom 29.10.19 wird als Startwert für das LBBW-Wirecard Deep Express-Zertifikat fixiert. Bei 40 Prozent des Startwertes wird sich die Barriere befinden. Die für die vorzeitige Rückzahlung des Zertifikates relevante Tilgungsschwelle wird nach den ersten 15 Laufzeitmonaten bei 100 Prozent des Startwertes liegen. In den nachfolgenden Jahren reduziert sich die Tilgungsschwelle von Jahr zu Jahr um jeweils fünf Prozent.

Notiert die Wirecard-Aktie am ersten Bewertungstag (15.1.21) auf oder oberhalb der Tilgungsschwelle, so wird das Zertifikat am 22.1.21 mit 105,25 Prozent des Ausgabepreises zurückbezahlt. Notiert die Aktie am zweiten Bewertungstag (21.1.22) auf oder oberhalb der nunmehr auf 95 Prozent reduzierten Tilgungsschwelle, dann wird die Rückzahlung mit 110,50 Prozent erfolgen, usw.

Läuft das Zertifikat bis zum letzten Bewertungstag (16.1.26), dann erhalten Anleger 1.315 Euro ausbezahlt, wenn die Aktie an diesem Tag auf oder oberhalb der Barriere notiert. Befindet sich der Aktienkurs an diesem Stichtag unterhalb der Barriere, dann wird die Tilgung des Zertifikates durch die Zuteilung einer am 29.10.19 errechneten Anzahl von Wirecard-Aktien erfolgen.

Das LBBW-Deep Express-Zertifikat auf die Wirecard-Aktie (ISIN: DE000LB2D351) maximale Laufzeit bis 23.1.26 kann noch bis 29.10.19 mit 1.010 Euro inklusive ein Prozent Ausgabeaufschlag gezeichnet werden.

Albatros Management-Fazit: Dieses Deep Express-Zertifikate ermöglicht in den nächsten 6 Jahren und 3 Monaten bei einem bis zu 60-prozentigen Kursrückgang der Aktie die Chance auf Bruttoerträge von bis zu 5,25 Prozent je Beobachtungsperiode.

Adidas, Lufthansa und Continental mit bis zu 7,8% Zinsen

Für Anleger, die in der mit einiger Sicherheit noch länger andauernden Tiefzinsphase zu wahrnehmbaren Renditen gelangen wollen, führt nach wie vor kein Weg am Aktienmarkt vorbei. Wie die massiven Kursschwankungen der Aktienmärkte der vergangenen Monate verdeutlichen, ist die direkte Investition in eine oder mehrere Aktien oder in einen Index naturgemäß mit Kurschancen aber auch Kursrisiken verbunden. Wer diese Risiken reduzieren möchte, aber dennoch zu überproportional hohen Renditen gelangen möchte, könnte eine Investition in Express-Zertifikate mit Fixkupons in Erwägung ziehen.

Derzeit bietet die UBS Express-Zertifikate mit fixen Kupons auf die DAX-Werte Adidas (ISIN: DE000A1EWWW0), Continental (ISIN: DE0005439004) und Deutsche Lufthansa (ISIN: DE0008232125) mit 40-prozentigen Sicherheitspuffern zur Zeichnung an. Während das Zertifikat auf die Adidas-Aktie (ISIN: DE000UBS7941) eine Jahresbruttoertrag von 4,70 Prozent ermöglicht, stellt das Zertifikat auf die Deutsche Lufthansa-Aktie (ISIN: DE000UBS7982) sogar eine Jahresbruttorendite von 7,80 Prozent in Aussicht. Am Beispiel des Zertifikates auf die Continental-Aktie (ISIN: DE000UBS7958) soll die Funktionsweise dieses Zertifikatetyps veranschaulicht werden.

7,60% Zinsen pro Jahr und 40% Sicherheitspuffer

Der Continental-Schlusskurs vom 22.10.19 wird als Startwert für das Zertifikat fixiert. Bei 60 Prozent des Startwertes wird die während des gesamten Beobachtungszeitraumes (23.10.19 bis 22.4.22) aktivierte Barriere liegen. Unabhängig vom Kursverlauf der Aktie erhalten Anleger an den im Halbjahresabstand angesetzten Zinsterminen (erstmals am 29.4.20) einen fixen Zinskupon in Höhe von 7,60 Prozent pro Jahr (=38 Euro je Nennwert von 1.000 Euro) gutgeschrieben. Notiert die Aktie an einem der ebenfalls im Halbjahresintervall angesetzten Bewertungstage (erstmals am 22.4.20) auf oder oberhalb des Startwertes, dann wird das Zertifikat mit seinem Ausgabepreis von 100 Prozent und der Zinszahlung in Höhe von 7,60 Prozent pro Jahr vorzeitig zurückbezahlt.

Läuft das Zertifikat bis zum letzten Bewertungstag (22.4.22), dann wird die Rückzahlung mit 100 Prozent erfolgen, wenn die Aktie während des gesamten Beobachtungszeitraumes niemals die Barriere berührt oder unterschritten hat, oder wenn sich der Aktienkurs nach der Barriereberührung am Bewertungstag wieder oberhalb des Startwertes befindet. Notiert die Aktie nach der Barriereberührung am Ende unterhalb des Startwertes, dann erhalten Anleger eine am 22.10.19 errechnete Anzahl von Continental-Aktien geliefert. Der Gegenwert von Bruchstückanteilen wird Anlegern gutgeschrieben.

Die Express-Zertifikate mit fixem Kupon, maximale Laufzeit bis 29.4.22 können noch bis 22.10.19 gezeichnet werden.

Albatros Management-Fazit: Mit den neuen Fixkupon-Express-Zertifikaten auf die Adidas- die Continental und die Lufthansa-Aktie können Anleger in maximal 2,5 Jahren bei bis zu 40-prozentigen Kursrückgängen der Aktien Jahresbruttorenditen von 4,70 bis 7,80 Prozent erwirtschaften.

SAP, Infineon und Philips mit 7,5% Zinsen und 41% Schutz

Die Aktienkurse der Technologieunternehmen Infineon- (ISIN: DE0006231004), SAP-, (ISIN: DE0007164600) und Koninklijke Philips-Aktien (ISIN: NL0000009538) entwickelten sich in den vergangenen 12 Monaten ziemlich unterschiedlich. Während die Aktie des DAX-Schwergewichtes SAP einen Kursgewinn von 6 Prozent und jene des niederländischen Technologie- und Healthcare-Konzerns Philips sogar eine Wertsteigerung von 13 Prozent verzeichnete, gab die Infineon-Aktie um 18 Prozent nach. Eine der Gemeinsamkeiten der Aktien besteht darin, dass sie von der absoluten Mehrheit der Experten als kaufens- oder zumindest haltenswert eingestuft werden.

Für Anleger, die in den nächsten zwei Jahren nicht nur bei steigenden, sondern auch bei seitwärts oder schwächeren Kursen der drei Technologiewerte eine Jahresbruttorendite von 7,50 Prozent erwirtschaften wollen, könnte die aktuell zur Zeichnung angebotenen RCB-Technologie Protect Aktienanleihe interessant sein.

7,5% Zinsen pro Jahr und 41% Sicherheitspuffer

Die Schlusskurse der Infineon- der SAP- und der Philips-Aktie vom 4.11.19 werden als Basispreise für die Anleihe fixiert. Bei 59 Prozent der Startwerte werden die Barrieren liegen, die während des gesamten Beobachtungszeitraumes (5.11.19 bis 2.11.21) aktiviert sein werden.

Unabhängig davon, wie sich die Kurse der drei Aktien während des Beobachtungszeitraumes entwickeln, erhalten Anleger am 5.11.20 und am 5.11.21 eine Zinszahlung in Höhe von jeweils 7,50 Prozent gutgeschrieben.

Wenn alle drei Aktien auf täglicher Schlusskursbasis innerhalb des gesamten Beobachtungszeitraumes permanent oberhalb der jeweiligen Barrieren notieren, dann wird die Anleihe am 5.11.21 mit ihrem Ausgabepreis von 100 Prozent zurückbezahlt. Berührt oder unterschreitet hingegen ein Aktienkurs innerhalb dieses Zeitraumes die Barriere, dann wird die Tilgung der Anleihe mittels der Lieferung der Aktie mit der schlechtesten Wertentwicklung erfolgen. Notieren die drei Aktien nach der Barriereberührung wieder oberhalb der Basispreise, dann wird die Anleihe mit ihrem Nennwert von 100 Prozent zurückbezahlt. 

Die RCB-7,50% Technologie Protect Aktienanleihe, fällig am 5.11.21, ISIN: AT0000A2AKX7, kann noch bis 31.10.19 in einer Stückelung von 1.000 Euro mit 100 Prozent gezeichnet werden.

Albatros Management-Fazit: Die neue Technologie Protect Aktienanleihe ermöglicht in den nächsten zwei Jahren bei einem bis zu 41-prozentigen Kursrückgang der Infineon-, der SAP- und der Philips-Aktie eine Jahresbruttorendite von 7,50 Prozent.